Hintergrund
Im September 1944 näherte sich die amerikanische Armee unaufhaltsam dem Westwall und Aachen. Vor ihnen lagen der Rhein und die Großstadt Köln. Doch zuvor wollte Eisenhower die Flanke sichern, um den Vorstoß des VIII US Korps in das Herz des Reiches nicht zu gefährden. Darüber hinaus wollte sich Ike das gut ausgebaute Straßennetz zwischen dem Stolberg- und Monschau-Korridor sichern. Die Ortschaft Schmidt lag im Fokus der US Planung.Die Deutsche wiederum brauchten Zeit und Truppen, um die Ardennenoffensive in aller Stille vorzubereiten und ließen nur Reste von Infanterie- und Volksgrenadierdivisionen vor der ersten und zweiten Westwall Linie in Stellung gehen.
Ungezählte Scharmützel und die Allerseelenschlacht forderten von den US Divisionen einen fürchterlichen Blutzoll. 55.000 Opfer auf US Seite waren der Preis für eine Offensive, die nie hätte stattfinden dürfen. Die deutschen Verteidiger im Alter zwischen 16 und 60 verteidigten ihre Heimat und hinterließen 18.000 Opfer, sowie eine Mondlandschaft in der noch Jahre später gestorben wurde.
Ernest Hemingway war Augenzeuge der Schlacht und des Zusammenbruches seines Freundes, des Regimentskommandeurs Oberst Charles T. Lahm. In seinem Buch „Über den Fluss und in die Wälder“ ändert der Schriftsteller seine bis dahin glorifizierende Einstellung zum Krieg gründlich.
